LLMO – Large Language Model Optimization: So wirst du in ChatGPT, Gemini & AI Overviews zitiert

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Ferenc Collinet

LLMO bedeutet: Sie bereiten Inhalte so auf, dass KI Systeme sie verstehen und als Quelle nutzen. Ziel ist Sichtbarkeit in KI Antworten, nicht nur Klicks. Dafür brauchen Sie klare Antworten, saubere Technik, Vertrauen und gute interne Verlinkungen.

Large Language Model Optimization (LLMO) zielt darauf ab, Ihre Marke und Ihre Inhalte so aufzubereiten, dass KI Systeme wie ChatGPT oder Googles AI Overviews sie verstehen, nutzen und im besten Fall als Quelle nennen.

Früher war das Ziel oft: bei Google oben stehen, Klicks bekommen, Besucher auf Ihrer Webseite. Heute bekommen viele Nutzer die Antwort direkt in der Suche oder im Chat. Genau dort wollen Sie sichtbar sein.

Was ist LLMO

LLMO ist der Prozess, Inhalte so zu schreiben und technisch so aufzubereiten, dass große Sprachmodelle sie als Wissensquelle nutzen können.

  • Verbreitung, damit Ihre Marke auch außerhalb Ihrer Webseite erwähnt wird
  • Inhalte, die Fragen direkt beantworten
  • eine klare Struktur, die sich leicht scannen lässt
  • starke Marken und klare Entity SEO Signale, damit klar ist, wer hinter dem Inhalt steckt

Die wichtigsten Shortfacts auf einen Blick:

  • LLMO macht Ihre Inhalte für KI Antworten nutzbar: klar beantworten, leicht zu lesen, technisch erreichbar und als Quelle oder Markenerwähnung nachvollziehbar.
  • SEO bleibt Basis. GEO zielt auf KI Antworten in der Suche, LLMO auf KI Antworten insgesamt, auch im Chat. AEO meint kurze, direkte Antworten.
  • Schreiben Sie pro Abschnitt eine Frage und geben Sie sofort 2 bis 4 Sätze Antwort. Danach folgen Details als Liste. So wird Ihr Text zitierfähiger.
  • Bauen Sie Vertrauen auf: klare Autorinnen und Autoren, Quellen für Fakten, konsistente Markeninfos und eindeutige Angaben zu Leistungen und Standort.
  • Prüfen Sie die Technik zuerst: indexierbar, robots.txt und noindex korrekt, Inhalte im HTML sichtbar, gute Ladezeit. Sonst können Bots Ihre Inhalte nicht zuverlässig lesen.
  • Messen Sie mit Monitoring: feste Fragenliste testen, Nennungen dokumentieren, Besuche aus KI Systemen prüfen. So sehen Sie Fortschritt ohne Bauchgefühl.
  • Rechnen Sie mit Risiken: Halluzinationen, falsche Zitate und weniger Klicks. Gegenmittel sind eindeutige Aussagen, aktuelle Inhalte, Antwortblöcke und saubere Technik.

Wenn Sie das Thema einmal breit einordnen möchten: In unserem Beitrag zu KI SEO erklären wir die Grundlagen rund um KI Suche und neue Suchformate.

Wie sieht ein Beispiel aus

Wenn jemand fragt, welche CRM Systeme für Startups sinnvoll sind, möchten Sie nicht nur irgendwo in den Suchergebnissen stehen. Sie möchten, dass die KI Ihre Inhalte als Quelle nutzt und in der Antwort aufgreift.

Kurz gesagt

  • Dafür müssen Inhalte klar, gut strukturiert und vertrauenswürdig sein.
  • SEO hilft Ihnen, gefunden zu werden.
  • LLMO hilft Ihnen, in der Antwort sichtbar zu sein.

Warum ist LLMO Relevant

Trend Analysen zeigen warm LLMO Relevant ist

KI-Assistenten im Vergleich

Diese Grafik vergleicht geschätzte Web-Besuche im November 2025 für ChatGPT, Gemini, Grok, Perplexity und Claude. Das sind Sitzungen im Browser, nicht Personen oder Prompts. Quelle: Similarweb Top-100-Ranking und Similarweb Traffic-AnalysenChatGPT: November 2024 vs. November 2025

ChatGPT: November 2024 vs. November 2025

ChatGPT zeigt den Shift sehr klar: von 3,7 Mrd. Besuchen (Nov 2024) auf 5,844 Mrd. (Nov 2025). Das ist Web-Nutzung, nicht die Zahl der Anfragen. Quelle: Similarweb Nov-2024 Update und Similarweb Top-100 Nov 2025

Trend Sep–Nov 2025: Gemini & Perplexity

Trend-Grafik (Sep–Nov 2025) für Gemini und Perplexity: Werte sind Millionen Website-Besuche pro Monat (M). So sehen Sie, ob Reichweite stabil wächst oder schwankt. Quelle: Semrush Gemini und Semrush Perplexity

Die Zahlen zeigen klar:

KI-Assistenten werden immer häufiger genutzt. Dadurch verlagert sich ein Teil der Suche von Rankings hin zu direkten Antworten. LLMO wird relevant, weil Ihre Inhalte dort sichtbar sein müssen, wo Nutzer heute Fragen stellen und Entscheidungen vorbereiten.

Was bringt LLMO

LLMO bringt Ihnen vor allem eins: mehr Sichtbarkeit in KI Antworten.

Was Sie erwarten können

  • Ihre Marke wird in Antworten genannt
  • Ihr Artikel wird als Quelle verlinkt, zum Beispiel in AI Overviews oder Perplexity
  • Sie bauen Vertrauen auf, weil Sie als verlässliche Quelle auftauchen

Was Sie nicht erwarten sollten

LLMO ist kein Schalter für sofort mehr Leads. Und gerade bei AI Overviews kann es passieren, dass Klicks sinken, weil die Antwort direkt in der Suche steht.

Im Endeffekt ist LLMO eher ein Autoritätsthema: Wenn Sie regelmäßig in Antworten genannt werden, werden Sie langfristig bekannter und werden bei Kaufentscheidungen öfter mitgedacht.

Woran Sie Erfolg messen können

  • welche Wettbewerber werden statt Ihnen genannt
  • tauchen Sie bei Ihren wichtigsten Fragen überhaupt auf
  • wie oft werden Sie genannt
  • bekommen Sie Quellenlinks oder nur Erwähnungen

Was ist der Unterschied zwischen LLMO SEO und GEO

Die Begriffe werden gerade oft durcheinandergeworfen. Hier ist die einfache Abgrenzung, damit Sie wissen, worüber Sie sprechen.

Was ist SEO

SEO zielt auf Rankings und Klicks: Sie optimieren Seiten so, dass sie über Google gefunden werden und Nutzer auf Ihre Webseite kommen.

Wenn Sie die Basis auffrischen möchten: SEO Grundlagen.

Was ist AEO

AEO zielt auf direkte Antworten. Das sind kurze, klare Fakten, die sich gut für hervorgehobene Antwortboxen in der Suche oder für Sprachassistenten eignen.

Was ist GEO

GEO zielt auf KI Antworten in Suchmaschinen. Sie wollen in generierten Zusammenfassungen auftauchen, zum Beispiel in Google AI Overviews.

Kurz gemerkt: SEO sorgt dafür, dass Ihre Inhalte gefunden und verstanden werden. GEO setzt oben drauf und zielt darauf, dass Sie in generativen Antworten auftauchen, also als Quelle oder als Erwähnung.

Wenn Sie das im Detail vergleichen möchten: GEO vs SEO.

Was bedeutet KI SEO

KI SEO ist oft ein Sammelbegriff. Manchmal bedeutet es, dass man KI nutzt, um SEO zu machen, zum Beispiel beim Erstellen oder Prüfen von Inhalten. Manchmal bedeutet es, dass man Inhalte so aufbereitet, dass sie in KI Antworten genutzt werden. Deshalb ist der Begriff häufig unscharf.

Kurz zusammengefasst

  • SEO: gefunden werden und Klicks bekommen
  • GEO: in KI Antworten der Suche vorkommen, oft mit Quellenlink
  • LLMO: in KI Antworten allgemein vorkommen, in Suche und Chat

Was ist der Unterschied zwischen LLMO und LLMOps

Die Begriffe klingen ähnlich, meinen aber komplett unterschiedliche Dinge. Das ist wichtig, damit Sie nicht am falschen Thema arbeiten.

Was ist LLMO

LLMO ist ein Marketing Thema rund um Inhalte. Sie optimieren Inhalte so, dass KI Systeme Ihre Inhalte verstehen und Sie in Antworten nennen, als Quelle, Link oder Erwähnung.

Was ist LLMOps

LLMOps ist ein Technik Thema. Hier geht es darum, Sprachmodelle in einer IT Umgebung zu betreiben, zum Beispiel bereitstellen, überwachen, Versionen steuern und Kosten im Blick behalten.

Kurz zusammengefasst

  • Wenn Sie an Webseite Inhalten, Struktur und Sichtbarkeit arbeiten, geht es um LLMO.
  • LLMOps ist eher ein Thema für Entwickler Teams.
  • Sie müssen LLMOps nicht können, es reicht, den Unterschied zu kennen.

Wie finden KI Systeme Ihre Inhalte

Damit LLMO funktioniert, lohnt sich ein kurzer Blick darauf, woher KI Systeme ihre Informationen überhaupt nehmen.

Denn: Nicht jede Antwort kommt aus dem Trainingswissen. Bei vielen Fragen werden zusätzlich passende Quellen gesucht.

Training und aktuelle Infos

Viele denken, ChatGPT oder Gemini durchsuchen bei jeder Frage das Internet in Echtzeit. Das stimmt so nicht.

Im Kern gibt es zwei Wege, wie Wissen in Antworten landet:

  • Trainingswissen: Das ist das große, aber feste Fundament. Das Modell wurde mit sehr vielen Daten bis zu einem bestimmten Stichtag trainiert.
  • Abrufwissen: Für aktuelle oder sehr konkrete Fragen holen sich viele Systeme zusätzlich Informationen von außen, oft über eine Suchmaschine.

Für Ihre Sichtbarkeit ist das entscheidend:

Sie können aber steuern, ob Ihre Inhalte beim Abruf gefunden werden – und ob sie so klar sind, dass die KI sie als Quelle nutzen kann.

Sie können nicht steuern, ob Ihre Inhalte im Trainingsdatensatz gelandet sind.

Wie funktioniert RAG

RAG steht für Retrieval Augmented Generation, auf Deutsch: erst Quellen finden, dann antworten. Ein KI System sucht zuerst passende Quellen und schreibt dann daraus eine Antwort.

Das ist wichtig für LLMO, weil Sie diesen Teil am stärksten beeinflussen können: ob Ihre Seite als Quelle gefunden wird und ob der Inhalt so klar ist, dass er übernommen werden kann.

Wie findet das System Quellen

Wenn eine Frage aktuelle oder sehr konkrete Informationen braucht, passiert meist Folgendes:

  • aus der Frage wird eine Suchanfrage
  • passende Seiten, Artikel oder Dokumente werden gefunden
  • daraus werden die relevantesten Quellen ausgewählt

Oft werden nicht ganze Seiten, sondern relevante Abschnitte ausgewählt.

Viele Systeme nutzen dafür Embeddings. Das sind Zahlenprofile, mit denen Texte nach Bedeutung verglichen werden, nicht nur nach einzelnen Suchbegriffen.

Wie entsteht die Antwort

Aus den gefundenen Quellen baut das System dann eine Antwort:

  • es zieht die wichtigsten Aussagen heraus
  • es fasst zusammen und ordnet ein
  • es formuliert eine neue Antwort in normaler Sprache

Wenn Ihre Inhalte klar, vertrauenswürdig und gut strukturiert sind, steigt die Chance, dass Sie als Quelle verlinkt werden oder zumindest als Marke genannt werden.

Was heißt das für Ihre Inhalte

  • Vertrauen ausstrahlen: klare Autorenangaben, Aktualität, nachvollziehbare Fakten
  • technisch erreichbar sein: indexierbar und gut lesbar
  • leicht zu übernehmen sein: kurze Antworten, Listen, konkrete Aussagen

Warum ist Knowledge Graph wichtig

Neben dem Inhalt gibt es noch eine zweite Ebene: Ihre Identität als Marke.

Für KI Systeme sind Sie nicht nur eine Webseite. Im besten Fall sind Sie eine klar erkennbare Entität. Das heißt: eine Organisation, eine Person oder ein Produkt, zu dem es eindeutige Fakten gibt.

Was ist ein Knowledge Graph

Viele Systeme bauen Wissensnetze, um solche Fakten zu sammeln und zu verknüpfen. Google nennt das Knowledge Graph.

Vereinfacht heißt das: Das System speichert Aussagen wie „Firma X ist eine Agentur“, „Firma X sitzt in Stadt Y“ oder „Firma X bietet Leistung Z an“ und verbindet diese Infos miteinander.

Warum ist das für LLMO wichtig

Wenn Ihre Marke als Entität sauber erkennbar ist, passieren drei gute Dinge:

  • mehr Vertrauen: die KI kann Sie leichter als real und konsistent einordnen
  • besserer Kontext: Inhalte werden thematisch und regional besser verstanden
  • höhere Chance auf Sichtbarkeit: zum Beispiel über ein Knowledge Panel, also einen Infokasten in der Suche

Was Sie praktisch tun sollten

Sie müssen dafür nicht „Wikipedia groß“ werden. Die Basics reichen oft, wenn sie wirklich sauber sind:

  • überall die gleichen Kerninfos: Name, Kurzbeschreibung, Adresse, Kontakt, Team
  • eine klare Über uns Seite und saubere Autoreninfos
  • Profile und Erwähnungen auf passenden, seriösen Plattformen
  • keine widersprüchlichen Angaben, weil das Systeme schnell verwirrt

Kurz gesagt: Je klarer Ihre Marke greifbar ist, desto leichter fällt es KI Systemen, Ihre Inhalte als verlässlich zu behandeln.

Welche LLMO Ansätze gibt es

Ein häufiger Fehler ist, dass man alle KI Systeme gleich behandelt. In der Praxis funktioniert das nicht.

Denn: Eine KI Zusammenfassung in der Suche folgt anderen Regeln als ein Chat Assistent.

Was gilt für KI Suche

Hier geht es um Systeme, die eine Suchanfrage beantworten und dabei Quellen anzeigen oder zumindest klar auf Quellen basieren.

Beispiele sind Google AI Overviews oder Perplexity.

Was hier meistens zählt:

  • SEO Basis: Ihre Seite muss gefunden werden können und technisch sauber sein
  • klare Antworten: kurze Absätze, Listen, eindeutige Aussagen
  • Vertrauen: nachvollziehbare Fakten, Autor, Aktualität

Wenn Quellenlinks sichtbar sind, ist das Ziel oft: als Quelle verlinkt werden.

Was gilt für Chat Assistenten

Hier geht es um dialogbasierte Systeme wie ChatGPT, Gemini oder Claude.

Was hier meistens zählt:

  • verständliche Sprache: keine verschachtelten Sätze, keine vagen Aussagen
  • klare Struktur: pro Abschnitt eine Aussage, passende Überschriften
  • Praxisbezug: Beispiele, die echte Situationen erklären

Links sind in Chat Antworten nicht immer garantiert. Deshalb ist das realistische Ziel oft: als Marke sinnvoll genannt zu werden.

Kurz zusammengefasst

  • KI Suche: Quellenlinks sind häufiger sichtbar, SEO Basis plus klare Antworten
  • Chat Assistenten: Verständlichkeit und Struktur zählen stark, Erwähnung ist oft wichtiger als Link

Wie unterscheiden sich Quellen je Plattform

Auch wenn das Ziel gleich ist, verhalten sich Systeme unterschiedlich.

  • In der Suche sind Quellenlinks oft sichtbarer, deshalb lohnt sich ein Fokus auf klare Antworten und belastbare Fakten.
  • In Chats sind Links nicht immer garantiert, deshalb ist eine klare Markennennung häufig das realistische Zwischenziel.

Praktisch heißt das: Prüfen Sie Ihre wichtigsten Fragen in mehreren Systemen und bauen Sie Ihre Inhalte so, dass sie sowohl als Quelle funktionieren als auch als Marke hängen bleiben.

Welche Bausteine braucht LLMO

Wenn Sie LLMO planbar angehen wollen, helfen diese fünf Bausteine. Sie müssen nicht alles perfekt machen. Aber wenn Sie hier sauber werden, steigt die Chance, dass Sie als Quelle genutzt werden.

Wie schreiben Sie klare Antworten

KI Systeme brauchen schnelle, eindeutige Antworten. Deshalb empfehlen wir: die Kernaussage zuerst.

Praktisch heißt das:

  • Überschriften als echte Fragen formulieren
  • direkt darunter 2 bis 4 Sätze als klare Antwort
  • danach Details, Beispiele oder eine kurze Liste

Wie bauen Sie Themen Tiefe auf

Ein einzelner Artikel reicht selten. Systeme prüfen, ob Sie ein Thema wirklich abdecken.

Das erreichen Sie über ein Themencluster:

  • eine Übersichtsseite, die das Thema erklärt
  • mehrere Detailseiten, die einzelne Fragen vertiefen
  • saubere interne Links zwischen den Inhalten

Wie zeigen Sie Vertrauen

Wenn Inhalte unsicher wirken, werden sie eher nicht übernommen.

Achten Sie deshalb auf:

  • klare Autoreninfos und Erfahrung: wer schreibt hier und warum ist die Person glaubwürdig (E-E-A-T)
  • Quellen für wichtige Aussagen, zum Beispiel Studien oder offizielle Dokumente
  • sichtbare Aktualität, wenn sich das Thema ändert

Wie helfen Sie Maschinen beim Lesen

Sie wollen, dass Systeme Ihre Inhalte ohne Rätselraten auslesen können.

Basics, die fast immer helfen:

  • saubere Überschriften Hierarchie mit H2 und H3
  • klare Inhaltsblöcke wie Absätze und Listen
  • strukturierte Daten, wenn es passt, zum Beispiel Artikel oder FAQ

Wie messen Sie den Erfolg

Ohne Monitoring bleibt es ein Bauchgefühl.

Wir empfehlen einen einfachen Start:

  • legen Sie ein Set an Fragen fest, zum Beispiel 10 bis 30
  • prüfen Sie regelmäßig in den wichtigsten Systemen, ob Sie genannt oder verlinkt werden
  • notieren Sie, welche Quellen sonst genannt werden und was diese anders machen

So wird LLMO Schritt für Schritt messbar.

Wie starten Sie mit LLMO

Wenn Sie LLMO sauber aufsetzen wollen, starten Sie nicht mit „noch mehr Text“. Starten Sie mit den richtigen Fragen, prüfen Sie den Ist-Stand und verbessern Sie dann gezielt die Seiten, die wirklich zählen.

Was sollten Sie zuerst festlegen

  • eine feste Liste aus 10 bis 30 Fragen, die Ihre Zielgruppe wirklich stellt
  • wenn Ihnen dafür Fragen fehlen, hilft Query Fanout: daraus bauen Sie systematisch passende Unterfragen
  • welche Systeme für Sie wichtig sind, zum Beispiel Google AI Overviews, ChatGPT oder Perplexity
  • was für Sie als Erfolg zählt: Quellenlink, Markenerwähnung oder konkrete Anfragen

Wie prüfen Sie Ihren Ist-Stand

  • testen Sie Ihre Fragenliste in den wichtigsten Systemen
  • notieren Sie, welche Seiten genannt oder verlinkt werden
  • schauen Sie, welche Wettbewerber statt Ihnen auftauchen und welche Inhalte dort anders sind

Was sind schnelle Verbesserungen

  • pro Kernthema ein kurzer Antwortblock mit klarer Aussage
  • interne Links zu passenden Detailseiten, damit der Kontext sichtbar wird
  • klare Autoreninfos, Aktualität und Quellen, wenn es um Fakten geht

Wann lohnt sich ein Themencluster

Ein Themencluster lohnt sich, wenn Sie in einem Bereich dauerhaft als Quelle auftauchen wollen.

Praktisch heißt das: eine Übersichtsseite plus mehrere Detailseiten, die einzelne Fragen vertiefen und sauber miteinander verlinkt sind.

Wie schreiben Sie Inhalte für KI Systeme

Wenn KI Systeme Quellen auswählen, zählt vor allem eins: Sie müssen Ihren Inhalt schnell verstehen und daraus sichere Aussagen übernehmen können.

Das erreichen Sie nicht mit „mehr Text“, sondern mit klaren Antworten, sauberer Struktur und nachvollziehbaren Belegen. Im Endeffekt sollen einzelne Abschnitte so gut sein, dass sie auch ohne den Rest der Seite funktionieren.

Wie bauen Sie einen Antwortblock

KI Systeme greifen gern auf kurze Textstellen zurück, die eine Frage direkt beantworten. Genau dafür ist ein Antwortblock gedacht.

So geht das am besten:

  • Überschrift als echte Frage formulieren
  • direkt darunter 2 bis 4 Sätze als klare Antwort
  • danach Details als Liste oder kurze Schritte
  • bei wichtigen Fakten eine Quelle nennen oder auf eine passende Detailseite verlinken

Kurzes Beispiel:

Frage: Was bringt LLMO konkret

Antwort: LLMO hilft Ihnen, in KI Antworten sichtbar zu werden, als Quelle mit Link oder als Markenerwähnung. Dafür müssen Ihre Inhalte klar antworten, technisch gut lesbar sein und Vertrauen ausstrahlen.

Details:

  • klare Antworten pro Abschnitt
  • eindeutige Begriffe und Beispiele
  • interne Verlinkung zu passenden Unterthemen
  • Aktualität und Quellen, wenn es wichtig ist

Wie teilen Sie Inhalte in klare Abschnitte

Viele nennen das Content Chunking. Gemeint ist etwas Einfaches: Ein Abschnitt beantwortet genau eine Sache.

Das hilft Menschen beim Lesen und es hilft Maschinen, einzelne Aussagen sauber zu übernehmen.

Praktische Regeln:

  • eine Frage oder Kernaussage pro Abschnitt
  • kurze Absätze, meistens 3 bis 4 Zeilen
  • Überschrift sagt klar, was der Abschnitt liefert
  • keine Absätze, die mitten drin ins nächste Thema springen

Wenn ein Thema komplex ist, sind mehrere kurze Abschnitte fast immer besser als ein langer.

Eine einzelne Seite reicht selten, um als Autorität zu wirken. Systeme schauen auch darauf, ob Sie ein Thema insgesamt sauber abdecken.

Interne Links helfen dabei enorm, weil sie Zusammenhänge zeigen.

So nutzen Sie interne Links sinnvoll:

  • von der Übersichtsseite auf Detailseiten verlinken, also Begriffe, Unterthemen und Anleitungen
  • von den Detailseiten wieder zurück zur Übersichtsseite
  • Detailseiten untereinander verlinken, wenn es wirklich passt

Wichtig: Setzen Sie Links nicht „weil man es halt macht“, sondern als echte Hilfe. Ein guter Link ersetzt oft einen langen Umweg im Text.

Achten Sie dabei auf einen klaren Ankertext, damit sofort verständlich ist, was hinter dem Link steckt.

Wie helfen FAQ und Glossar

Zwei Formate funktionieren besonders gut, wenn Sie Inhalte zitierbar machen wollen.

FAQ Bereich

Am Ende einer Seite können Sie die wichtigsten Fragen als kurze Frage Antwort Paare sammeln.

  • pro Frage 2 bis 4 Sätze Antwort
  • keine Werbesprache, lieber klar und sachlich
  • nur die wichtigsten Fragen, nicht zwanzig Stück

Glossar Box

Wenn ein Begriff wichtig ist, erklären Sie ihn kurz in 1 bis 2 Sätzen und verlinken dann auf die ausführliche Glossar Seite. So bleibt der Lesefluss sauber und Sie bieten Tiefe, ohne den Artikel aufzublähen.

Footer, Über uns und Kontaktseiten werden oft unterschätzt. Für KI Systeme sind das aber wichtige Stellen, um zu prüfen, wer Sie sind.

Ein Footer, der nur „©“ zeigt, gibt kaum Kontext. Besser ist ein Footer mit klaren Basisinfos:

  • Firmenname und Rechtsform
  • Adresse und Kontakt
  • kurzer Satz, wofür Sie stehen
  • Links zu Über uns, Impressum und Datenschutz
  • wenn sinnvoll Links zu seriösen Profilen, zum Beispiel LinkedIn

Je klarer Ihre Marke greifbar ist, desto leichter fällt es Systemen, Ihre Inhalte als verlässlich einzuordnen.

Welche Technik braucht LLMO

Der beste Inhalt hilft nur, wenn KI Systeme ihn auch lesen können. Deshalb gilt wie bei SEO: Erst muss die Seite technisch erreichbar sein, dann kann der Inhalt wirken.

Was muss technisch stimmen

  • sauberes HTML: Ihr Text sollte im Quellcode klar erkennbar sein
  • saubere URL Struktur: klare URLs helfen beim Einordnen und Weitergeben
  • keine Blockaden: prüfen Sie robots.txt (Zugriff für Bots), noindex (nicht indexieren) und Weiterleitungen
  • gute Ladezeit: wenn eine Seite sehr langsam ist, wird sie eher abgebrochen oder nur teilweise gelesen

Wie machen Sie Inhalte sichtbar

Viele Webseiten laden Inhalte erst nachträglich über JavaScript. Für Menschen sieht das normal aus. Für manche Bots kann es bedeuten, dass sie nur eine leere Seite sehen.

Darauf sollten Sie achten:

  • der Hauptinhalt sollte direkt im HTML stehen
  • wenn viel nachgeladen wird, hilft es, wenn der Server den Text schon fertig ausliefert oder die Seite vorab fertig erzeugt wird
  • der wichtigste Inhalt sollte nicht erst beim Scrollen erscheinen

Ein einfacher Check: Schauen Sie im Seitenquelltext nach, ob Ihr Text dort wirklich vorkommt.

Welche Bots dürfen zugreifen

Mit der robots.txt steuern Sie, welche Bots Ihre Inhalte lesen dürfen.

Wichtig ist die Unterscheidung:

  • manche Bots sammeln Inhalte fürs Training
  • andere Bots holen Quellen, um aktuelle Antworten zu bauen

Wenn Sie in aktuellen KI Antworten auftauchen wollen, sollten Sie nicht aus Versehen genau die Bots blockieren, die Ihre Inhalte als Quelle abrufen.

Praktisch:

  • prüfen Sie, ob wichtige Bereiche gesperrt sind
  • schauen Sie in Logdateien, welche Bots wirklich kommen
  • entscheiden Sie bewusst, wen Sie zulassen und wen nicht

Wie steuern Sie KI Bots

Sie können nicht kontrollieren, ob jede KI Ihr gesamtes Wissen „vergisst“. Sie können aber steuern, ob Bots bestimmte Bereiche Ihrer Webseite lesen dürfen.

Wichtig dabei:

  • sperren Sie nichts aus Versehen, was Sie als Quelle sichtbar machen soll
  • treffen Sie die Entscheidung bewusst: Was darf gelesen werden, was nicht

Manche Teams nutzen zusätzlich eine Datei namens llms.txt. Das ist optional. Die Idee dahinter: Sie geben Maschinen eine kurze Orientierung, welche Seiten besonders wichtig sind.

Wie messen Sie Besuche aus KI Systemen

LLMO Erfolg ist nicht nur mehr Besuche auf Ihrer Webseite. Trotzdem können Sie prüfen, ob über KI Systeme Besucher auf Ihre Seite kommen.

Ein einfacher Start:

  • prüfen Sie in Ihrer Webanalyse, ob Zugriffe von chatgpt.com oder ähnlichen Quellen auftauchen
  • vergleichen Sie: lesen die Nutzer wirklich oder springen sie sofort ab

Wichtiger als reine Klicks ist oft die Frage, ob Sie genannt oder verlinkt werden.

Dafür hilft eine feste Fragenliste. Testen Sie regelmäßig: Taucht Ihre Marke auf, mit Link, als Quelle oder nur als Erwähnung?

Was sollten Sie prüfen

  • können Sie Zugriffe und Erwähnungen sinnvoll nachvollziehen
  • ist die Seite indexierbar
  • ist der Hauptinhalt im HTML sichtbar
  • blockieren Sie keine wichtigen Bots

Wie werden Sie als Quelle genannt

Auf Ihrer Webseite legen Sie die Basis. Ob KI Systeme Sie wirklich als Quelle nutzen, hängt aber auch davon ab, wie sichtbar und eindeutig Ihre Marke außerhalb Ihrer Webseite ist.

Vereinfacht gesagt: Wenn es über Ihre Marke im Web kaum Signale gibt, wirkt selbst ein guter Artikel schnell wie „nur ein weiterer Text“. Wenn Sie dagegen regelmäßig in passenden Kontexten erwähnt werden, steigt die Chance, dass Systeme Ihnen eher vertrauen und Sie einordnen können.

Warum helfen Markenerwähnungen

Früher waren vor allem Links von anderen Webseiten wichtig. Für KI Systeme werden Markenerwähnungen immer relevanter. Das heißt: Ihre Marke wird genannt, auch wenn kein Link gesetzt ist.

Das hilft, weil es zeigt:

  • Sie finden in Ihrem Thema statt
  • Sie werden in einem bestimmten Umfeld genannt, also neben bestimmten Begriffen und Marken
  • die Info kommt nicht nur von Ihrer eigenen Webseite

Wichtig ist: Es geht nicht um Masse, sondern um passende Orte. Zum Beispiel Fachportale, Branchenmagazine, Podcasts, Vorträge, seriöse Verzeichnisse oder passende Communities.

Warum hilft Source diversity

Source diversity bedeutet: Ihre Marke wird nicht nur auf Ihrer eigenen Webseite sichtbar, sondern in mehreren seriösen Kontexten bestätigt.

Das hilft, weil KI Systeme dann leichter erkennen, dass Ihre Aussagen nicht „isoliert“ sind.

Wenn Sie dazu tiefer einsteigen möchten: Source diversity.

Wie bauen Sie ein klares Profil auf

Für Systeme ist es hilfreich, wenn Ihre Marke nicht nur „eine Domain“ ist, sondern eine eindeutig beschriebene Einheit.

Das erreichen Sie, indem Sie überall konsistent die gleichen Kerninfos führen:

  • Name und klare Beschreibung, was Sie machen
  • Standort und Kontakt, wenn relevant
  • Team und Autorinnen und Autoren
  • Leistungen oder Produkte

Hier gilt: Konsistenz ist wichtiger als perfekte Formulierungen. Wenn Sie an mehreren Stellen unterschiedliche Angaben haben, wirkt das wie ein Widerspruch.

Was bringen Wikipedia Wikidata und Knowledge Panel

Diese Plattformen sind keine Pflicht. Sie zeigen aber gut, wie Systeme arbeiten: Sie mögen strukturierte, überprüfbare Fakten.

Ein Wikipedia Eintrag ist oft schwer oder nicht realistisch. Trotzdem können Sie dafür sorgen, dass es im Web saubere, überprüfbare Infos über Ihre Marke gibt, zum Beispiel über:

  • seriöse Unternehmensprofile
  • Presse Erwähnungen mit klaren Fakten
  • konsistente Einträge in Branchenverzeichnissen
  • eine starke Über uns Seite mit klaren Angaben

Wie hilft digitale PR

Wenn Sie in KI Antworten auftauchen wollen, hilft es sehr, wenn Sie nicht nur Meinungen schreiben, sondern eine echte Quelle sind.

Das bedeutet nicht, dass Sie riesige Studien machen müssen. Oft reichen Inhalte, die andere gern übernehmen:

  • kleine Auswertungen aus der Praxis, anonymisiert
  • eigene Vorlagen, Checklisten oder einfache Modelle
  • klare Einschätzungen zu aktuellen Themen, sauber als Einschätzung markiert
  • Interviews oder Gastbeiträge, die konkrete Infos liefern

Warum gemeinsame Erwähnungen wichtig sind

Gemeinsame Erwähnungen heißen: Ihre Marke taucht im selben Kontext auf wie relevante Fachbegriffe, Themen oder etablierte Namen.

Das hilft Systemen, Beziehungen zu lernen, zum Beispiel „diese Marke gehört zu diesem Thema“.

Sie können das nicht komplett steuern. Aber Sie können es beeinflussen, indem Sie dort sichtbar sind, wo Ihre Zielgruppe und Ihre Branche wirklich diskutiert.

Kurz zusammengefasst

  • Gemeinsame Erwähnungen helfen, Sie thematisch richtig einzuordnen.
  • Markenerwähnungen und saubere Profile machen Ihre Marke im Web greifbar.
  • Konsistenz ist wichtiger als Masse.
  • Eigene Auswertungen und Vorlagen erhöhen die Chance, übernommen zu werden.

Welche Risiken gibt es bei LLMO

LLMO kann Ihnen mehr Sichtbarkeit bringen. Trotzdem gibt es typische Risiken, die Sie kennen sollten.

Wichtig ist: Viele Probleme entstehen nicht, weil Sie „falsch optimieren“, sondern weil KI Systeme Inhalte verkürzen, zusammenfassen oder falsch zuordnen. Je klarer und belegbarer Sie schreiben, desto weniger Spielraum entsteht.

Was sind Halluzinationen

Halluzinationen bedeuten: Die KI erfindet Details, die so nie in einer Quelle standen.

Das passiert besonders dann, wenn Inhalte vage sind, wenn Zahlen fehlen oder wenn ein Thema mehrere mögliche Deutungen hat.

So reduzieren Sie das Risiko:

  • Formulieren Sie Fakten eindeutig. Wenn etwas nur „oft“ gilt, schreiben Sie auch, wann es gilt.
  • Definieren Sie wichtige Begriffe in einem klaren Satz.
  • Trennen Sie Meinung und Fakt. Eine Einschätzung sollte als Einschätzung erkennbar sein.
  • Halten Sie zentrale Inhalte aktuell, vor allem bei schnelllebigen Themen.

Was tun bei falschen Zitaten

Manchmal nennt eine KI Ihre Marke als Quelle für etwas, das Sie so nie geschrieben haben. Oder Aussagen werden vermischt.

Das können Sie praktisch abfedern:

  • Nutzen Sie zu Kernthemen kurze Antwortblöcke, die die wichtigste Aussage klar festhalten.
  • Vermeiden Sie Widersprüche auf derselben Seite, zum Beispiel zwei unterschiedliche Definitionen.
  • Arbeiten Sie mit Monitoring und einer festen Fragenliste: testen Sie regelmäßig Ihre wichtigsten Fragen und dokumentieren Sie die Ergebnisse.

Wenn Sie falsche Aussagen finden, nutzen Sie Feedback Funktionen der jeweiligen Systeme oder schärfen Sie Ihre Textstelle so, dass die richtige Aussage leichter übernommen werden kann.

Wann sollten Sie besonders vorsichtig sein

Wenn Sie Inhalte zu Gesundheit, Finanzen, Recht oder Sicherheit veröffentlichen, sind Fehler besonders kritisch.

Google nennt solche Themen oft YMYL. Hier lohnt sich zusätzliche Sorgfalt: klare Autorinnen und Autoren, Quellen für Fakten und regelmäßige Aktualisierung.

Warum können Klicks sinken

Bei generativen Antworten kann die Sichtbarkeit steigen, während Klicks sinken. Das liegt daran, dass Nutzer die Antwort schon in der Suche oder im Chat bekommen.

Das heißt nicht automatisch, dass LLMO „nichts bringt“. Der Wert verschiebt sich:

  • von Klicks zu Markenpräsenz
  • von Rankings zu Nennungen und Quellen
  • von Traffic zu Vertrauen und Wiedererkennung

Was Sie sinnvoll prüfen können:

  • werden Sie genannt oder verlinkt
  • bei welchen Fragen tauchen Sie auf und bei welchen nicht
  • kommen Besuche aus KI Systemen und sind sie relevant
  • klicken Nutzer intern weiter oder konvertieren sie

Woran erkennen Sie Überoptimierung

Wenn Inhalte zu glatt, zu allgemein oder offensichtlich „für KI geschrieben“ wirken, sinkt oft die Glaubwürdigkeit.

Typische Ursachen:

  • keine eigenen Beispiele
  • keine klaren Autoreninfos
  • Aussagen ohne nachvollziehbare Belege

Was besser funktioniert:

  • konkrete Beispiele aus echten Situationen
  • eigene Modelle, Checklisten oder Vorlagen
  • Quellen für wichtige Fakten
  • sichtbare Autoreninfos und Aktualität

Was sollten Sie prüfen

  • testen Sie regelmäßig Ihre Fragenliste und halten die Ergebnisse fest
  • sind Kernaussagen eindeutig formuliert
  • gibt es pro Kernthema einen kurzen Antwortblock
  • sind Fakten belegbar oder sauber eingeordnet
  • sind Autoreninfos und Aktualität sichtbar

Fazit

LLMO hilft Ihnen dabei, in KI Antworten sichtbar zu werden, nicht nur in klassischen Suchergebnissen. Die Grundlage bleibt gutes SEO, dazu kommen klare Antworten, saubere Technik und nachvollziehbares Vertrauen in Ihre Marke.

Wenn Sie starten möchten, reicht ein einfacher Plan: Fragenliste festlegen, Ist-Stand prüfen, die wichtigsten Seiten gezielt verbessern und die Ergebnisse regelmäßig messen.

FAQ

  1. Was ist LLMO in einem Satz

    LLMO bedeutet, dass Sie Inhalte so aufbereiten, dass KI Systeme sie verstehen und in Antworten als Quelle oder Markenerwähnung nutzen.

  2. Ist LLMO nur für Google relevant

    Nein. LLMO betrifft sowohl KI Funktionen in Suchmaschinen als auch Chat Assistenten. Der Unterschied liegt oft darin, ob Quellenlinks sichtbar sind oder ob vor allem Markennennungen entstehen.

  3. Brauche ich für LLMO neue Inhalte

    Nicht zwingend. Häufig reicht es, bestehende Inhalte klarer zu strukturieren, wichtige Aussagen als kurze Antwortblöcke zu formulieren und passende Unterthemen über interne Verlinkungen zu verbinden.

  4. Was ist wichtiger für LLMO Inhalte oder Technik

    Beides. Ohne gute Inhalte werden Sie nicht übernommen, ohne saubere Technik können KI Bots Ihre Inhalte nicht zuverlässig lesen. In der Praxis lohnt sich: erst die technischen Grundlagen prüfen, dann die Inhalte gezielt verbessern.

  5. Wie kann ich LLMO messen

    Arbeiten Sie mit Monitoring und einer festen Fragenliste. Prüfen Sie regelmäßig, ob Sie bei Ihren wichtigsten Fragen genannt oder verlinkt werden und ob relevante Besuche aus KI Systemen auf Ihrer Webseite ankommen.

  6. Können KI Systeme mich falsch zitieren

    Ja, das kann passieren. Sie reduzieren das Risiko, wenn Sie Kernaussagen eindeutig formulieren, Fakten belegen und pro Thema eine klare Kurzantwort anbieten.

  7. Was sind die häufigsten Fehler bei LLMO

    Typisch sind zu vage Aussagen, zu lange Absätze ohne klare Struktur, fehlende Autoreninfos und widersprüchliche Angaben zur Marke. Auch das Blockieren wichtiger Bots in der robots.txt sorgt oft dafür, dass gute Inhalte nicht als Quelle auftauchen.

  8. Muss ich llms.txt nutzen

    Nein. Es ist optional und aktuell kein Pflichtstandard. Wenn Sie es nutzen, sollte es als Orientierung dienen, nicht als Ersatz für gute Inhalte und saubere technische Grundlagen.